Erst prüfen, dann schreiben — jede Aussage mit Verdikt.
Bevor aus einer Meldung ein Artikel wird, prüft der Newsroom ihre Fakten und Zitate einzeln und gibt jeder Aussage ein Verdikt mit Konfidenz. Die Verdikte gehen in den Rewrite mit ein.
Das kannst du damit machen
- Die extrahierten Fakten und Zitate einer Meldung prüfen lassen — einzeln an der Karte oder für eine ganze Auswahl im Status „Mit Fakten“.
- Vier Verdikte unterscheiden: Belegt, Teilweise belegt, Nicht belegt, Unklar. Dazu eine Konfidenz je Aussage und im Mittel als Plakette an der Karte.
- Den Check als Automatikstufe laufen lassen: nur RSS-Meldungen, nur der Lead einer Story, ab dem gewählten Newswert und mit Tagesbremse.
- Die bezahlte Websuche gezielt zuschalten. Per Vorgabe ist sie aus, weil die Tiefenrecherche ohnehin sucht.
- Dubletten und Meldungen, die dpa schon abdeckt, fallen aus der Sammelprüfung von selbst heraus.
- Ein vorhandenes Ergebnis an der Karte wieder öffnen, mit den Quellen je Aussage, ohne dafür einen neuen Lauf zu bezahlen.
- Auch einen fertigen Entwurf in der Werkbank oder bei den Terminen prüfen lassen. Jeder Beleg steht neben dem Absatz, auf den er sich bezieht.
Das haben wir uns dabei gedacht
Eine Agenturmeldung ist kein Beleg für sich selbst. Deshalb zerlegen wir sie in einzelne Aussagen und lassen jede bewerten, bevor sie in einen Artikel wandert. Die Verdikte reisen mit in den Rewrite.
Websuche ist der teuerste Einzelposten. Als Fakten-Check und Recherche je Meldung einmal suchten, kostete der Abbau eines Rückstands an einem Nachmittag mehr als 20 Dollar. Jetzt sucht per Vorgabe nur noch die Recherche, und eine Tagesbremse hält den Automatikbetrieb an.
Was schon geprüft ist, prüfen wir nicht noch einmal: Meldungen, die dpa abdeckt, und weitere Quellen derselben Story laufen ohne eigenen Check weiter.
Eine Agenturmeldung ist kein Beleg für sich selbst.
Verbesserungen
Ergebnis wieder öffnen statt neu bezahlen
Die Leiste „Prüfen“ startete leer, obwohl die Meldung ihr Ergebnis schon hatte, und ein zweiter Klick löste einen neuen, bezahlten Lauf aus. Jetzt zeigt sie das vorhandene Ergebnis samt Quellen je Aussage. Ein neuer Lauf startet nur über „erneut ausführen“.
Der Entwurfs-Check ist zurück
Die Belege am Entwurf stehen am richtigen Absatz. Der Check läuft über denselben Anbieter wie an der Meldung und folgt denselben Sparhebeln: Websuche nach Vorgabe aus, Antwortlänge gedeckelt.
Übersprungene wieder freigeben
Meldungen, die die Automatikstufe übersprungen hat, lassen sich im Schaltraum mit einem Klick wieder zur Prüfung freigeben.
Nur noch der Lead einer Story
Die Automatik prüft pro Story nur die führende Meldung. Ist die Story schon geschrieben, entfällt der Check ganz.
Keine Doppelprüfung bei dpa
Meldungen, die dpa schon abdeckt, werden nicht mehr geprüft. dpa-Meldungen selbst gehen ohne Fakten-Check direkt in die Recherche.
Status „Geprüft“ lädt schneller
Die Liste der geprüften Meldungen hat einen eigenen Index bekommen und erscheint deutlich schneller.
Websuche abschaltbar — und per Vorgabe aus
Die Websuche im Fakten-Check lässt sich zuschalten, ist aber per Vorgabe aus. Die Antwortlänge ist gedeckelt, und eine Tagesbremse stoppt den Automatikbetrieb, wenn das Budget erreicht ist.
Prüfen direkt an der Meldung
Einzel- und Sammelprüfung hängen an der Meldung im Meldungsstrom statt auf einer eigenen Stufenseite.
Bleibt nicht mehr stehen, wenn das Zeitfenster leer ist
Findet die Automatik im frischen Zeitfenster nichts, greift sie auf den übrigen Bestand zurück. Provider-Fehler — etwa ein aufgebrauchtes Guthaben — erscheinen als Hinweis im Schaltraum statt nur im Log.
Fakten-Check als Stufe vor dem Rewrite
Geprüft werden die aus der Meldung gezogenen Fakten und Zitate, bevor ein Artikel entsteht — einzeln, als Sammelaktion oder automatisch.
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