Zwischen „fertig“ und „darf raus“ liegt ein Mensch.
Ein Entwurf endet nicht damit, dass die Maschine fertig ist. Er endet damit, dass jemand mit Namen dafür geradesteht.
Das kannst du damit machen
- Einen Entwurf freigeben — mit Nachweis: „Freigegeben von X am Y“, direkt am Entwurf und als Kennzeichen in der Liste.
- Eine Freigabe zurücknehmen; der Vorgang bleibt in der Historie nachvollziehbar.
- Doppelt freigeben, ohne etwas kaputtzumachen: Zeitstempel und Person bleiben unverändert.
- Die Freigabequote im Trichter auf der Überblicksfläche verfolgen — sie ist dort die letzte Stufe.
Das haben wir uns dabei gedacht
Der Weg eines Entwurfs endete beim Zustand „erzeugt“. Es gab keinen Zustand, in dem ein Mensch gesagt hat: der kann raus. Damit fehlte die Trennung zwischen „die Maschine ist fertig“ und „die Redaktion ist einverstanden“ — und der Trichter hatte unten keinen Abschluss.
Der naheliegende Weg wäre gewesen, den Status auf „freigegeben“ zu setzen. Das hätte die Anwendung gebrochen: Der Zustand „erzeugt“ wird an dreizehn Stellen als Filter benutzt, unter anderem für die Ausspielung nach außen. Ein freigegebener Artikel wäre aus all diesen Abfragen verschwunden.
Die Freigabe liegt deshalb in eigenen Feldern. Beides ist unabhängig wahr: erzeugt UND freigegeben. Name und E-Mail werden als Momentaufnahme gespeichert, damit eine spätere Namensänderung den Nachweis nicht rückwirkend verändert.
Ohne Person ist eine Freigabe wertlos.
Verbesserungen
Freigabe eingeführt
Entwürfe lassen sich freigeben und wieder öffnen. Die Freigabe merkt sich Zeitpunkt und Person; eine zurückgenommene Freigabe bleibt in der Historie stehen. Freigeben ohne angemeldeten Nutzer schlägt mit einer Meldung fehl, die den Grund nennt.
Der Trichter hat einen Abschluss
Die Überblicksfläche zeigt die Freigabe als letzte Stufe: wie viel Prozent der Entwürfe ein Mensch tatsächlich freigegeben hat. Alles davor ist Vorbereitung.
Feedback geben oder Rückfragen stellen
Fehlt etwas, stört etwas, ist etwas unklar? Schreib es hier auf — die Nachricht landet direkt bei den Menschen, die an diesem Feature arbeiten.