Vom Filing zum Artikel — mit Konsens, Vorjahr und Gegenprobe.
Die Earnings-Seite holt eingereichte Quartals- und Jahresberichte über alle Titel, rechnet Splits heraus und vergleicht mit Vorjahr und Analystenkonsens. Daraus entsteht ein Artikel, den eine feste Prüfung gegen die gelieferten Zahlen gegenliest.
Das kannst du damit machen
- Berichtsperioden aller Titel durchsehen — für die eigenen Instrumente oder den Gesamtmarkt, sortiert nach Marktkapitalisierung, Umsatz oder EPS.
- EPS-Werte über einen Aktiensplit hinweg vergleichen: Die umgerechnete Fassung steht mit Stern da, der berichtete Wert im Tooltip.
- Für eine Periode oder eine ganze Auswahl den Analystenkonsens recherchieren lassen: je Kennzahl Ist, Konsens, Abweichung, Analystenzahl und Quelle.
- Earnings-Artikel von Hand oder automatisch erzeugen, für alle neuen Perioden im gewählten Zeitfenster.
- In der Seitenleiste einer Periode und in der Artikelliste sehen, wo die automatische Nachprüfung einen Satz beanstandet.
- Neben dem Artikel Bilanz, GuV und Kapitalflussrechnung des Titels aufrufen.
- Den Termin-Abgleich der Beobachtungsliste direkt auf der Earnings-Seite starten.
Das haben wir uns dabei gedacht
Quartalszahlen sind schnell da, aber schwer richtig einzuordnen. Ein EPS von 5,87 neben 0,80 sieht aus wie ein Absturz, ist nach einem 10:1-Split aber ein Plus von elf Prozent. Deshalb rechnen wir die Vergleiche auf heutiger Aktienbasis und lassen die berichteten Werte unangetastet daneben.
Ein Sprachmodell hält Regeln im Fließtext, aber nicht immer in Überschrift und Teaser. Darum liest eine feste Prüfung jeden Artikel gegen genau die Zahlen, die das Modell bekommen hat, und markiert Abweichungen, statt sie stillschweigend durchzulassen.
Den Konsens nehmen wir nur dort, wo eine Quelle ihn belegt. Ein Wert ohne Fundstelle geht nicht in den Artikel.
Ein Wert ohne Fundstelle geht nicht in den Artikel.
Verbesserungen
Prüfbefunde in der Artikelliste
Die Nachprüfung stand nur in der Seitenleiste einer Periode. Jetzt trägt jeder Artikel mit offenen Befunden die Plakette „prüfen“ mit Anzahl, und das Datenblatt listet die Befunde über dem Text.
Termin-Abgleich auf der Earnings-Seite
Der Abgleich der Berichtstermine für die Beobachtungsliste steht neben Import, Kennzahlen-Scan und Artikel-Erzeugung. Vorher lag er nur in den Einstellungen.
Zahlen im deutschen Format
Beträge und EPS standen mit Dezimalpunkt neben dem deutschen Konsens, etwa „0.96“ neben „0,94“. Jetzt folgen alle Zahlen der Seite dem deutschen Format, fehlende Werte erscheinen als Strich.
Konsens direkt am Filing
Der Analystenkonsens lässt sich auf der Earnings-Seite recherchieren, für eine Periode oder eine ganze Auswahl, mit Modellwahl, Fortschritt und Kostenanzeige.
Strukturierter Konsens mit Quelle
Die Recherche liefert je Kennzahl einen belegten Wert mit Quelle statt Fließtext. Nur belegte Werte gehen in den Artikel.
Recherchierter Konsens hat Vorrang
Ein recherchierter Konsens geht vor der Schätzung aus dem Kalender. 52-Wochen-Hochs und -Tiefs erscheinen nur, wenn sie wirklich erreicht sind.
Sortierung nach Marktkapitalisierung, neue Leseansicht
Die Periodenliste lässt sich nach Marktkapitalisierung sortieren. Die Leseansicht der erstellten Artikel zeigt Tabellen und verlinkt auf die Details.
Alle Titel, auch europäische
Perioden kommen für alle Titel mit SEC-Nummer, nicht nur für die Beobachtungsliste. Dazu Jahresabschlüsse europäischer Titel.
Keine Doppelung mit dem Meldungsstrom
Meldungen zu Ereignissen, für die es einen Earnings-Datensatz gibt, werden markiert und nicht noch einmal umgeschrieben.
Globaler Abruf
Neue Filings aller Titel landen in der Datenbank, unabhängig von der Beobachtungsliste.
Auto-Scan für Kennzahlen
Die Kennzahlen werden im festen Takt abgeglichen, mit Ein, Aus und wählbarem Intervall.
Earnings-Artikel mit Nachprüfung
Aus einer Berichtsperiode entsteht ein Artikel, den eine feste Prüfung gegenliest. Vergleiche über einen Aktiensplit werden auf heutiger Aktienbasis gerechnet.
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