Jeder Absatz sagt, worauf er sich stützt.
Der Text wird in prüfbare Aussagen zerlegt. Jede bekommt ein Verdikt, eine Konfidenz und ihre Quellen — und steht neben dem Absatz, zu dem sie gehört.
Das kannst du damit machen
- Die Aussagen eines Entwurfs absatzweise extrahieren und einzeln prüfen lassen.
- Vier Ergebnisse unterscheiden: Belegt, Teilweise belegt, Nicht belegt, Unklar — farblich abgesetzt, damit die Lage auf einen Blick sichtbar ist.
- Zu jedem Absatz die Konfidenz, die Einschätzung im Klartext und die herangezogenen Quellen lesen.
- Die bezahlte Websuche im Fakten-Check gezielt zuschalten — per Vorgabe ist sie aus, weil die Tiefenrecherche ohnehin sucht.
- Den Check als Automatikstufe laufen lassen, begrenzt auf Meldungen ab einem gewählten Newswert.
Das haben wir uns dabei gedacht
Die Verdikte lagen als Block unter dem Editor: eine Liste der Form „Absatz 3: teilweise belegt“, die man mit dem Text darüber im Kopf abgleichen musste. Wer einen Satz prüfen wollte, stellte die Zuordnung selbst her.
Jetzt steht der Beleg neben seinem Absatz. Die Zuordnung sieht man, statt sie herzustellen. Auf schmalen Bildschirmen rutscht der Beleg unter den Absatz, damit das Textfeld nutzbar bleibt.
Die Verdikte hängen am Absatz-Index; fällt der aus, greift die Reihenfolge als Rückfalloption. Und sie sind übersetzt — vorher standen die englischen Rohwerte in der Oberfläche.
Die Zuordnung soll man sehen, nicht herstellen.
Verbesserungen
Belege stehen neben ihrem Absatz
Verdikt, Konfidenz, Einschätzung und Quellen liegen jetzt auf Höhe des Absatzes, zu dem sie gehören, farblich nach Ergebnis abgesetzt. Unter 900 Pixeln Breite rutscht der Beleg unter den Absatz, damit der Editor benutzbar bleibt.
Verdikte auf Deutsch
Die englischen Rohwerte supported / partly_supported / unsupported / unclear standen unübersetzt in der Oberfläche. Jetzt heißen sie Belegt, Teilweise belegt, Nicht belegt und Unklar.
Websuche ist abschaltbar — und per Vorgabe aus
Fakten-Check und Tiefenrecherche suchten je einmal pro Meldung im Netz. Das war der größte Einzelposten auf der Rechnung. Ausgeschaltet prüft der Fakten-Check die Faktenlage der Meldung selbst; die Suche macht ohnehin die Recherche.
Bleibt nicht mehr stehen, wenn das Zeitfenster leer ist
Fand die Stufe im frischen Zeitfenster nichts, tat sie gar nichts mehr. Jetzt fällt sie auf den gesamten Bestand zurück, neueste zuerst. Provider-Fehler — etwa ein abgelaufenes Guthaben — stehen als Hinweis in der Oberfläche statt nur im Log.
Feedback geben oder Rückfragen stellen
Fehlt etwas, stört etwas, ist etwas unklar? Schreib es hier auf — die Nachricht landet direkt bei den Menschen, die an diesem Feature arbeiten.